Standortauswahlprozess atomares Endlager für Deutschland

2022 werden die letzten Atomkraftwerke in der Bundesrepublik stillgelegt. Ungelöst ist bislang jedoch die Frage, wo die hochradioaktiven Abfälle, die durch die Nutzung der Kernenergie entstanden sind, sicher eingelagert werden können. Die Suche nach einem passenden Endlagerstandort beschäftigt die Bundesrepublik schon einige Jahrzehnte, mit der Novellierung des Standortauswahlgesetztes wurde 2017 jedoch ein Neustart des Standortauswahlverfahrens vereinbart.

Seitdem ist die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE GmbH) mit der Suche nach einem Standort für die Tiefenlagerung hochradioaktiver Abfälle, also nach einem Standort für ein Endlagerbergwerk, beauftragt. Das Verfahren soll bis 2031 abgeschlossen sein und setzt auf Transparenz und die Partizipation der Öffentlichkeit im gesamten Auswahlprozess.

Ende September 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand veröffentlicht. Ausgehend von einer „weißen Deutschlandkarte“ wurde die Auswahl in diesem Bericht auf 90 sogenannte Teilgebiete eingegrenzt, in denen günstige geologische Voraussetzungen für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle noch nicht ausgeschlossen werden können. Diese Teilgebiete decken ca. 54% der Fläche der Bundesrepublik ab (Karte).

Auch die Landkreise der REK Weserbergland plus überschneiden sich mit mehreren der ausgewiesenen Teilgebiete. Um die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Verfahrensstand zu informieren hat die REK Weserbergland plus die Erstellung eines Berichts beauftragt, der die Ergebnisse des Zwischenberichts Teilgebiete für die vier Landkreise zusammenfasst. Finanziert wurde dies aus Mitteln des Landes Niedersachsen.







Weitere Informationen:

Landkreis Hameln-Pyrmont:
Herr Röpke
E-Mail: umweltamthameln-pyrmont.de

Landkreis Holzminden:
Frau Schubert
E-Mail: regionalplanunglandkreis-holzminden.de

Landkreis Nienburg (Weser):
Herr Fröhlich
E-Mail: regionalentwicklungkreis-ni.de

Landkreis Schaumburg:
Frau Hein
E-Mail: regionalplanungschaumburg.de

 

Details zu diesen Darstellungen sind im Bericht dargestellt.
Der Bildquellennachweis ist im Impressum.

Teilgebiete in der REK:

Die Ergebnisse des Zwischenberichts Teilgebiete sind in einem eigenen Bericht für die REK zusammengefasst.

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